Fride WirtlWalser. Retrospective

 

Die erste Ausstellung des Jahres in der Salle des Baillis ist den Hinterglasmalereien von Fride WirtlWalser (*1932) gewidmet. In einer Retrospektive wird ihr künstlerischer Werdegang von den 1970er-Jahren bis heute nachgezeichnet. Die Werke gelangten im Jahr 2024 im Rahmen einer Schenkung der Künstlerin in die Sammlung des Museums. Von WirtlWalser selbst sorgfältig zusammengestellt, bilden sie eine repräsentative Auswahl ihres Schaffens und veranschaulichen sowohl die Techniken als auch die Themen, mit denen sie sich im Verlauf ihrer Karriere auseinandergesetzt hat. Die Ausstellung rückt eine Künstlerin in den Fokus, die von unablässiger Neugier und einer stets experimentierfreudigen Haltung geprägt ist und fortwährend nach neuen Ausdrucksformen im Medium Glas sucht.

Fride WirtlWalser stammt aus dem österreichischen Kleinwalsertal und lebt seit 1952 in Peiting-Schongau in Oberbayern. Ihre Werke wurden in Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz sowie in Ägypten und Russland ausgestellt. Darüber hinaus ist sie Autorin von vier Fachpublikationen zur Technik und Geschichte der Hinterglasmalerei.

31. Januar – 4. Oktober 2026

Fride WirtlWalser, Fuji, 1985, 19.5 x 20.5 cm, Vitromusée Romont, PSV 2388 © Fride WirtlWalser / photo : Simone Bretz.